Bienengesundheit

Asiatische Hornisse in der Schweiz: Was sie für Bienen und Imker bedeutet

Kurz erklärt

Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) breitet sich in der Schweiz aus und jagt neben vielen anderen Insekten auch Honigbienen. Besonders im Spätsommer können grosse Hornissenvölker vor Bienenständen einen erheblichen Jagddruck erzeugen. Für Imker sind starke und gesunde Bienenvölker, aufmerksame Beobachtung, frühes Erkennen von Nestern und die konsequente Meldung bestätigter oder verdächtiger Funde entscheidend. Einzelne Hornissen zu töten oder Fallen aufzustellen hilft dagegen kaum und kann andere Insekten schädigen.

Asiatische Hornisse Vespa velutina mit dunklem Körper und gelben Beinenden
Asiatische Hornisse mit dunklem Körper und den charakteristischen gelben Beinenden.Foto „Vespa velutina 313374378“: Jean-Paul Boerekamps · CC0 1.0 · Keine inhaltliche Bearbeitung; Webdarstellung responsiv skaliert.

Ausbreitung und sichere Erkennung

Die Asiatische Hornisse stammt ursprünglich aus Asien. Anfang der 2000er-Jahre gelangte sie nach Südwestfrankreich und breitete sich von dort über weitere Teile Europas aus.

In der Schweiz wurde sie 2017 erstmals im Jura nachgewiesen. Seither wurden Tiere und Nester in immer mehr Regionen gefunden. Für die Schweizer Imkerei bedeutet das, dass Vespa velutina zunehmend Teil der normalen Beobachtung am Bienenstand wird.

Woran erkennt man die Asiatische Hornisse?

Wer eine grosse dunkle Wespe am Bienenstand sieht, sollte zuerst genau hinschauen. Die Asiatische Hornisse erreicht ungefähr 1,7 bis 3,2 Zentimeter Körperlänge. Besonders auffällig sind ihre dunkle Grundfärbung und die gelben Enden der Beine. Am Hinterleib befinden sich schmale gelbe Streifen und ein breiterer orangegelber Bereich.

Die einheimische Europäische Hornisse (Vespa crabro) wirkt insgesamt heller. Ihr Hinterleib zeigt deutlich grössere gelbe Flächen, Kopf und Brust besitzen ausgeprägte rotbraune Bereiche. Die Asiatische Hornisse ist zudem etwas kleiner.

Sie darf auch nicht mit der wesentlich grösseren Asiatischen Riesenhornisse (Vespa mandarinia) verwechselt werden. Diese Art ist mit der europäischen Ausbreitung von Vespa velutina nicht gemeint. Ein Foto oder Video ist bei einer vermuteten Sichtung wesentlich hilfreicher als eine Beschreibung aus der Erinnerung.

Asiatische Hornisse mit dunklem Körper und gelben Beinenden in der Draufsicht
Asiatische Hornisse: dunkler Körper, gelbe Beinenden.Foto „Vespa velutina nigrithorax MHNT dos“: Didier Descouens · CC BY-SA 4.0 · Keine inhaltliche Bearbeitung; Webdarstellung responsiv skaliert.
Europäische Hornisse mit gelbem Hinterleib und rotbraunem Kopf
Europäische Hornisse: deutlich gelber Hinterleib und rotbraune Bereiche.Foto „Vespa crabro germana lateralview 02“: Markus Flath · Gemeinfrei · Keine inhaltliche Bearbeitung; Webdarstellung responsiv skaliert.

Lebenszyklus und Nester

Im Winter stirbt das bestehende Hornissenvolk ab. Begattete Jungköniginnen suchen im Herbst geschützte Plätze und überwintern einzeln. Im folgenden Frühjahr werden sie wieder aktiv.

Eine Königin beginnt zunächst allein mit dem Nestbau. Sie baut erste Wabenzellen, legt Eier und versorgt die daraus entstehenden Larven. Erst wenn die ersten Arbeiterinnen geschlüpft sind, übernehmen diese zunehmend Nahrungssuche, Nestbau und Brutversorgung. Das Volk kann danach schnell wachsen.

Im Frühjahr entstehen die Primärnester

Das erste Nest eines neuen Hornissenvolkes wird als Primärnest bezeichnet. Solche Nester werden häufig an geschützten Stellen angelegt und befinden sich oft relativ niedrig. Der Bienengesundheitsdienst nennt beispielsweise geschützte Bereiche an Gebäuden und Standorte bis ungefähr zwei Meter Höhe.

Typische Fundstellen sind Dachvorsprünge, Unterstände, Schuppen, Hecken, Gartenhäuschen, geschützte Gebäudenischen sowie gelegentlich Nistkästen und ähnliche Hohlräume.

Der BGD empfiehlt, wenn möglich bereits im April und Mai nach Primärnestern zu suchen. Ein kleines frühes Nest lässt sich durch Fachpersonen erheblich leichter beseitigen als ein grosses Nest im Spätsommer.

Königin der Asiatischen Hornisse beim Bau eines Primärnests
Eine Jungkönigin beginnt im Frühjahr allein mit dem Bau des Primärnests.Foto „Vespa velutina starting nest“: Francis Ithurburu · CC BY-SA 3.0 · Keine inhaltliche Bearbeitung; Webdarstellung responsiv skaliert.

Im Sommer entstehen grosse Sekundärnester

Mit wachsender Volksstärke reicht das ursprüngliche Nest häufig nicht mehr aus. Viele Hornissenvölker wechseln dann zu einem grösseren Sekundärnest.

Diese Nester befinden sich häufig hoch in Bäumen. Der Bienengesundheitsdienst nennt Standorte in Baumkronen von mehr als zehn Metern Höhe als typisch. Ein solches Nest kann hinter Laub lange unbemerkt bleiben.

Im Sommer wächst darin die Zahl der Arbeiterinnen stark an. Gleichzeitig steigt der Nahrungsbedarf der Brut. Genau in dieser Phase wird die Asiatische Hornisse für Bienenstände zunehmend relevant.

Sekundärnest der Asiatischen Hornisse hoch in einem Baum
Ein grosses Sekundärnest in einer Baumkrone kann hinter dem Laub lange unbemerkt bleiben.Foto „Vespa velutina nid“: Fredciel · CC BY-SA 3.0 · Keine inhaltliche Bearbeitung; Webdarstellung responsiv skaliert.

Warum die Asiatische Hornisse Honigbienen jagt

Die Larven der Hornissen benötigen Eiweiss. Arbeiterinnen fangen deshalb andere Insekten und bringen eiweissreiche Teile der Beute ins Nest. Bei Honigbienen ist insbesondere die kräftige Flugmuskulatur im Brustbereich interessant.

Ein Bienenstand bietet einer jagenden Hornisse eine ausgesprochen berechenbare Nahrungsquelle: Alle paar Sekunden kommt eine Biene aus demselben kleinen Flugloch oder kehrt dorthin zurück. Eine Hornisse kann deshalb vor einer Beute schweben und wiederholt einzelne Bienen abfangen.

Einzelne gefangene Bienen sind selten das grösste Problem

Ein starkes Bienenvolk besteht im Sommer aus vielen Tausend Arbeiterinnen. Den Verlust einzelner Bienen kann es verkraften. Kritischer wird dauerhafter Jagddruck.

Wenn mehrere Hornissen längere Zeit vor dem Flugloch jagen, können Sammelbienen ihre Ausflüge zunehmend reduzieren. Der Bienengesundheitsdienst bezeichnet diesen Zustand als Sammellähmung. Dann gelangen weniger Wasser, Nektar und Pollen ins Volk.

Im Spätsommer trifft dieser Effekt auf eine empfindliche Phase des Bienenjahres. Zu dieser Zeit entstehen die langlebigen Winterbienen und das Volk muss gleichzeitig ausreichende Vorräte aufbauen.

Wann ist der Druck auf Bienenvölker am grössten?

Im Frühjahr bestehen Hornissenvölker zunächst aus wenigen Tieren. Mit zunehmender Volksgrösse steigt der Nahrungsbedarf. Ab Sommer werden Asiatische Hornissen deshalb häufiger an Bienenständen beobachtet. Der stärkste Druck tritt typischerweise im Spätsommer und Herbst auf.

Aufmerksamkeit ist trotzdem über die gesamte Saison sinnvoll. Hornissen können auch an Trachtpflanzen oder Wasserstellen auffallen, bevor sie regelmässig vor den Fluglöchern erscheinen.

Starke Bienenvölker sind die wichtigste Grundlage

Der Schweizer Bienengesundheitsdienst stellt einen Punkt besonders deutlich heraus: Gesunde, starke und ausreichend mit Futter versorgte Völker besitzen die besten Voraussetzungen, mit Vespa velutina umzugehen.

Ein starkes Volk kann Verluste einzelner Flugbienen besser kompensieren. Viele Arbeiterinnen stehen für Verteidigung, Brutpflege und Sammelflüge zur Verfügung. Schwache Völker müssen deshalb früh erkannt und ihre Ursachen geklärt werden.

Eine schlechte Königin, hohe Varroabelastung, Virusprobleme oder Futtermangel verschwinden nicht dadurch, dass gleichzeitig Hornissen vor dem Flugloch auftauchen. Gesundheitlich belastete Bienenvölker sind unter zusätzlichem Hornissendruck besonders gefährdet.

Kleine Begattungseinheiten sind besonders empfindlich

Sehr kleine Völker besitzen kaum Reserven. Begattungskästchen und andere kleine Einheiten können deshalb in Gebieten mit starkem Hornissendruck besonders gefährdet sein.

Der BGD empfiehlt in Regionen mit starker Präsenz, Königinnen möglichst früh zu verwerten oder sie in grösseren Einheiten zu halten. Das ist für Königinnenzucht und Ablegerführung relevant.

Schutz am Flugloch richtig einsetzen

Bei starkem Beflug kann vor dem Flugloch ein Gitterschutz angebracht werden. Der Bienengesundheitsdienst nennt eine Maschenweite von ungefähr 10 bis 25 Millimetern und empfiehlt den Einsatz ab August bei starkem Hornissenbeflug.

Das Gitter verhindert weder alle Angriffe noch sicher das Eindringen in die Beute. Es schafft vor dem Flugloch einen geschützten Bereich und soll vor allem verhindern oder verzögern, dass das Bienenvolk seine Sammelaktivität wegen des Jagddrucks weitgehend einstellt.

Der BGD rät deshalb von einer vorsorglichen Montage ohne starken Beflug ab.

Offizielle Schutzempfehlungen des Bienengesundheitsdienstes

Im Spätherbst kann das Flugloch enger werden

Wenn die Temperaturen sinken und die Bienen ihren Flug weitgehend einstellen, verändert sich die Situation erneut. Der Bienengesundheitsdienst empfiehlt bei entsprechendem Hornissendruck einen Fluglochschieber mit einer Öffnungshöhe von etwa 5 bis 5,5 Millimetern.

Diese Öffnung ermöglicht den Bienen den Durchgang und erschwert einer Asiatischen Hornisse das Eindringen in die Beute. Nach Ende der Hornissenangriffe wird dieser Schutz wieder entfernt.

Warum Fallen keine gute Lösung sind

Der Gedanke erscheint zunächst naheliegend: Hornisse vorhanden, Falle aufstellen, Problem kleiner. In der Praxis ist die Sache deutlich hässlicher.

Die derzeit verfügbaren Fallen fangen auch zahlreiche andere Insekten. Der Schweizer Bienengesundheitsdienst empfiehlt deshalb ausdrücklich, keine Fallen gegen die Asiatische Hornisse aufzustellen. Ein Schutz der Bienenvölker wurde damit bisher nicht überzeugend nachgewiesen, während der Beifang andere Insekten schädigt.

Wer die Biodiversität schützen möchte, sollte nicht wahllos Teile davon in einer Plastikflasche ertränken.

Warum die Suche nach dem Nest wichtiger ist

Eine jagende Hornisse vor einem Bienenstock gehört zu einem wesentlich grösseren Volk. Das Entfernen einzelner Arbeiterinnen hat deshalb nur begrenzte Wirkung.

Wird dagegen das zugehörige Nest gefunden und fachgerecht beseitigt, entfällt die lokale Quelle des Jagddrucks. BienenSchweiz bezeichnet Nestsuche und Nestentfernung deshalb weiterhin als wirksamste Methode zur Entlastung angegriffener Bienenvölker.

Bei starkem Beflug kann die Imkerschaft die Nestsuche in Absprache mit der zuständigen kantonalen Stelle unterstützen. Dafür existieren Methoden wie die Beobachtung von Flugrichtungen und die Triangulation mit Dochtgläsern. Der BGD stellt dafür eigene Anleitungen bereit.

Verdachtsfall oder Nest: richtig handeln

Verdächtige Tiere möglichst fotografieren oder filmen und die Beobachtung über die Schweizer Meldeplattform für die Asiatische Hornisse einreichen. Die Fachstellen können dort die Bestimmung überprüfen und bestätigte Funde weiterverarbeiten.

Hilfreich sind scharfe Fotos aus mehreren Blickwinkeln, der genaue Fundort, das Datum, das beobachtete Verhalten und die ungefähre Anzahl Tiere. Verdächtige Tiere sollen nicht eingefangen, angefasst oder transportiert werden.

  • Scharfe Fotos oder ein Video aufnehmen
  • Fundort und Datum festhalten
  • Beobachtetes Verhalten und Anzahl Tiere angeben
  • Fund über die offizielle Schweizer Meldeplattform melden
Verdächtige Hornisse oder Nest jetzt offiziell melden

Was tun bei einem Nest?

Abstand halten. Der aktuelle BGD-Leitfaden empfiehlt mindestens fünf Meter Sicherheitsabstand zu einem Nest. Die Tiere können ihren Nestbereich deutlich energischer verteidigen als beim normalen Jagdflug.

Das Nest wird gemeldet. Die Entfernung übernehmen entsprechend ausgebildete Fachpersonen. Ein grosses Sekundärnest hoch in einer Baumkrone ist keine Aufgabe für Leiter, Gartenschlauch und falsch verstandenen Pioniergeist.

Ist die Asiatische Hornisse für Menschen gefährlich?

Beim normalen Nahrungssuchen vermeidet sie Konflikte mit Menschen weitgehend. In Nestnähe verteidigt das Volk jedoch seine Brut. Dort besteht ein deutlich höheres Stichrisiko.

Wie bei Honigbienen, Wespen und der Europäischen Hornisse können Stiche für Menschen mit Insektengiftallergie gefährlich sein. Ein bestätigtes oder verdächtiges Nest wird deshalb nicht geöffnet, berührt oder eigenmächtig entfernt.

Das Jahr der Asiatischen Hornisse

Der Lebenszyklus erklärt, warum sich Beobachtung und Schutzmassnahmen im Jahresverlauf verändern.

Die Asiatische Hornisse im vollständigen Imkerjahr einordnen

Frühling

Überwinterte Jungköniginnen werden aktiv und gründen Primärnester. Für Imker beginnt die Beobachtung deshalb bereits jetzt.

Frühsommer

Die ersten Arbeiterinnen sind vorhanden und das Hornissenvolk wächst.

Sommer

Viele Völker bauen ein grösseres Sekundärnest. Mit zunehmender Arbeiterinnenzahl steigt der Bedarf an tierischem Eiweiss.

Spätsommer

Jetzt kann der Jagddruck vor Bienenständen stark zunehmen. Volksstärke, Futterversorgung und Beobachtung des Fluglochs werden besonders wichtig. Bei starkem Beflug kann ein Gitterschutz eingesetzt werden.

Herbst

Neue Königinnen und Männchen entstehen. Die Jungköniginnen werden begattet und suchen später geeignete Überwinterungsplätze. Bei eingestelltem Bienenflug kann der empfohlene niedrige Fluglochschieber das Eindringen in die Beute erschweren.

Winter

Das alte Hornissenvolk stirbt. Die begatteten Jungköniginnen überwintern einzeln. Im Frühjahr beginnt der Zyklus erneut.

Schnell beantwortet

Häufige Fragen

Wie erkenne ich eine Asiatische Hornisse?

Typisch sind die dunkle Grundfärbung, gelbe Beinenden und orangegelbe Zeichnungen am Hinterleib. Die Tiere erreichen ungefähr 1,7 bis 3,2 Zentimeter Körperlänge.

Wie unterscheide ich sie von der Europäischen Hornisse?

Die Europäische Hornisse wirkt deutlich gelber und besitzt ausgeprägte rotbraune Bereiche. Die Asiatische Hornisse erscheint überwiegend dunkel und besitzt charakteristische gelbe Beinenden.

Wo melde ich eine Asiatische Hornisse in der Schweiz?

Verdächtige Tiere oder Nester werden mit Foto oder Video über die offizielle Schweizer Meldeplattform für die Asiatische Hornisse gemeldet.

Warum sollte ich eine einzelne Hornisse überhaupt melden?

Bestätigte Beobachtungen helfen den Fachstellen, neue Vorkommen zu erkennen und bei starkem Beflug gegebenenfalls eine Nestsuche einzuleiten.

Wo baut die Asiatische Hornisse ihre Nester?

Primärnester befinden sich im Frühjahr häufig niedrig und geschützt. Grössere Sekundärnester liegen später oft hoch in Baumkronen.

Wann ist sie für Bienenvölker besonders problematisch?

Der Jagddruck steigt mit der Grösse des Hornissenvolkes. Besonders im Spätsommer und Herbst können viele Hornissen vor Bienenständen auftauchen.

Was bedeutet Sammellähmung?

Starker und dauerhafter Jagddruck kann dazu führen, dass Honigbienen ihre Sammelflüge stark reduzieren. Dadurch gelangen weniger Wasser und Nahrung ins Volk.

Können starke Bienenvölker die Angriffe verkraften?

Gesunde, starke und ausreichend versorgte Völker besitzen nach Einschätzung des BGD gute Voraussetzungen, den Hornissendruck zu überstehen. Kleine oder gesundheitlich belastete Einheiten sind empfindlicher.

Soll ich eine Hornissenfalle aufstellen?

Der Bienengesundheitsdienst rät davon ausdrücklich ab. Die verfügbaren Fallen sind nicht ausreichend selektiv, schädigen andere Insekten und ein ausreichender Nutzen für Bienenvölker wurde bisher nicht nachgewiesen.

Hilft ein Schutzgitter vor dem Bienenstock?

Bei starkem Beflug kann es helfen, eine Sammellähmung hinauszuzögern. Es verhindert weder alle Angriffe noch zuverlässig das Eindringen der Hornissen.

Kann ich selbst nach dem Nest suchen?

Imker können eine koordinierte Nestsuche unterstützen. Der BGD beschreibt dafür unter anderem die Triangulation mit Dochtgläsern. Die Suche sollte mit der zuständigen kantonalen Stelle abgestimmt werden.

Darf ich ein gefundenes Nest selbst entfernen?

Die aktuellen Schweizer Empfehlungen sehen die Nestentfernung durch geschulte Spezialisten vor. Bei einem Nestfund Abstand halten und die zuständigen Stellen informieren.

Wie weit sollte ich von einem Nest entfernt bleiben?

Der BGD empfiehlt mindestens fünf Meter Sicherheitsabstand.

Stirbt das Hornissenvolk im Winter?

Das bestehende Volk stirbt am Ende der Saison. Begattete Jungköniginnen überwintern und gründen im folgenden Frühjahr neue Völker.

Wird ein altes Nest im nächsten Jahr wieder benutzt?

Das alte Hornissenvolk stirbt. Die überwinternden Jungköniginnen gründen im Frühjahr jeweils neue Nester.

Ist die Asiatische Hornisse dieselbe Art wie die Asiatische Riesenhornisse?

Nein. Die sich in Europa ausbreitende Art ist Vespa velutina. Die deutlich grössere Vespa mandarinia ist eine andere Hornissenart.

Fachliche Grundlagen